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Sprachgesteuerte Systeme verändern die Kommunikation in einem zunehmenden Ausmaß. Sie verändern unser Verhalten, unseren Alltag und die gesamte Kommunikationslandschaft.

Sprachgesteuerte Systeme verändern die Kommunikation in einem zunehmenden  Ausmaß. Sie verändern unser Verhalten, unseren Alltag und die gesamte Kommunikationslandschaft. Den die Sprache ist die natürlichste Form der Kommunikation von uns Menschen. Darüber hinaus auch noch wesentlich bequemer als Schreiben, zum Beispiel.

Was für die Sprachsteuerung spricht.

Darum ist es nicht verwunderlich, dass sich die Sprachsteuerung sehr schnell und dynamisch durchsetzen werde, allein schon, weil wir alle fünfmal schneller sprechen als tippen können. Nicht umsonst hat auch das Handy in seiner ursprünglichen Form so ein großen Erfolg verzeichnen können. Telefonieren ist einfach convenient und zum “Hörer greifen” war immer noch die schnellste Form um eine Antwort zu erhalten. Bis dato ist das Marketing und Werbung sehr visuell getrieben. Schaut man sich einmal an, was Brands in die bildhafte Darstellung von Logos investieren. Diese geben dem Unternehmen Unverwechselbarkeit. Doch wie steht es mit dem “Earcon”, dem akustischen Wiedererkennungssignal/Geräusch. Wenige Brands haben bereits in ihr Sound-Logo investiert.

BMW ist als prominentes Beispiel in Sachen Earcon zu nennen.

Diese Earcons würden nun aber an Bedeutung gewinnen, da die Bildschirme gleichzeitig an Bedeutung verlören. Unternehmen seien darum gut beraten, ihrer Marke eine eindeutige Audio-Identität zu verleihen. Marken wollen ja im Kopf der User/Konsumenten bleiben, um im ZMOT im Zero Moment of Truth dem Kauf oder Bestellung einer Dienstleistung omnipräsent zu sein.  

Die Sprachsteuerung in der Vermarktung

Die Technik der Sprachsteuerung steckt erst in ihrer Rookie-Phase, allerdings holt sie schnell auf. Diese Betätigungsfeld der Sprachsteuerung deckten das ganze Spektrum der Beteiligten an der neuen Technologie ab – vom technischen Backend über Content und Vermarktung bis zu den Agenturen. Aktuell werden die Geräte vor allem zur Steuerung von Musik und Nachrichten genutzt. Y

Aufgaben die von Digitalen Assistenten erledigt werden.

Es entstehen neue Vermarktungsmodelle. Das sei zwar schön und vorteilhaft für den User der seinen Konsum auf einem Gerät beginnen, auf einem anderen später fortsetzen könne. Da doch entstünden neue Kontaktpunkte. Also noch mehr Kanäle die der Vermarkter bedienen sollte. Denn wo der User bzw. Konsument sich unterhalten lassen will, sich informiert oder einkauft ist und bleibt die Hohe Kunst. Aber das ist nicht einfach, das ist keine triviale Sache. Ich glaube, das es für Medienanbieter nicht leicht ist, die Medieninhalte dort auch gewinnbringend zu vermarkten.

Fazit

Die Einfachheit der Sprachsteuerung sei bequem und komme an. So reden rund der Deutschen gerne mit Siri & Co, das sei etwa schneller bei Mails und ermögliche Multitasking. Deshalb auch weniger überraschend das jede zweite Anfrage an Suchmaschinen, allen voran Google, komme inzwischen von Mobilgeräten, und davon in den USA bereits jede dritte von Voice-Eingaben. Obwohl es sich noch ungewohnt anfühle, mit einer Maschine zu sprechen, aber die deutliche angestiegene Qualität  lasse die Userzahl wachsen.